Moto-Vita verbindet praktische Bewegungseinheiten mit gut verständlichen Impulsen zu Resilienz und dem Umgang mit Belastung/Trauma. Das Angebot ist niedrigschwellig in Familienzentren angelegt und stärkt Eltern ganz konkret im Alltag: im Umgang mit Stress, in Erziehungssituationen, in der Selbstregulation und im Familienleben.
Das Projekt läuft über den Zeitraum Januar bis Dezember 2025 und wird von Sabine Herbst (Weimar) geleitet. Kooperationspartner sind bärenstark Erfurt sowie das Mehrgenerationenhaus Erfurt. Der Lösungslabor e.V. ist Träger und schafft die organisatorische Grundlage, damit Moto-Vita umgesetzt werden kann.

Wie Moto-Vita arbeitet
Moto-Vita setzt bewusst auf kleine Gruppen, damit Vertrauen entstehen kann:
Pro Termin nehmen etwa 4–12 Eltern und 4–8 Kinder teil. Die Inhalte werden an die Bedürfnisse der jeweiligen Einrichtung angepasst. Kinder werden gezielt im letzten Drittel des Moduls einbezogen – so können Eltern zunächst ankommen, Fragen stellen und Sicherheit gewinnen.
Im Mittelpunkt stehen:
- alltagsnahe Übungen zu Bewegung und Körperwahrnehmung
- offene, bedarfsorientierte Gespräche in einem geschützten Rahmen
- konkrete Strategien, die sich direkt in den Alltag übernehmen lassen
Wirkung
Im Projektverlauf zeigt sich besonders deutlich, wie groß der Wunsch nach Austausch unter Eltern ist – und wie sehr ein geschützter Rahmen dabei hilft, Unsicherheiten abzubauen. Moto-Vita wirkt als Startpunkt für Vertrauensaufbau, Stabilisierung und eine längerfristige Veränderung im Bewegungs- und Erziehungsverhalten.
Feedback & Ausblick
Eltern äußern den Wunsch nach regelmäßig geförderten Folgemodulen. Als nächster sinnvoller Baustein wird eine reine Informationsveranstaltung nur für Eltern genannt – als Ort für Wissen, Orientierung und gegenseitige Stärkung.
Projektleitung / Referentin: Sabine Herbst, Weimar
Zeitraum: Januar 2025 – Dezember 2025
Kooperationspartner: bärenstark Erfurt & Mehrgenerationenhaus Erfurt
